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Zurechnung der Kenntnisse des Ehegatten des Anlegers nur als Wissensvertreter

Hinsichtlich der Kenntnis der für den Beginn der Verjährungsfrist maßgebenden Umstände kommt es grundsätzlich auf die Person des Anspruchsinhabers selbst an. Die Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis vom Beratungsfehler eines Anlageberaters lässt sich nicht schon daraus herleiten, dass der Ehegatte des Anlegers den Anlageprospekt nach Einstellung der prospektierten Ausschüttungen „genau durchgelesen“ hat.

Die bei der Lektüre des Prospekts gewonnenen Erkenntnisse muss sich der Anleger nur dann zurechnen lassen, wenn der Ehegatte als Wissensvertreter des Anlegers tätig geworden ist. Dies erfordert insbesondere, dass ihm im Zusammenhang mit der Verfolgung des Schadensersatzanspruchs gegen den Berater die Kenntnisnahme von bestimmten Tatsachen oder die Vornahme der erforderlichen Tatsachenfeststellungen übertragen worden ist (vgl. BGH, 13.12.2012, III ZR 298/11).

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