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Verdacht eines Grundstücksverkäufers in Bezug auf Mangel kann zu Offenbarungspflicht führen

Arglistiges Verschweigen eines Sachmangels liegt nur dann vor, wenn hinsichtlich der verschwiegenen Umstände eine Aufklärungspflicht besteht. Beim Kauf eines Hausgrundstücks besteht im Einzelfall, etwa bei Feuchtigkeitsschäden, bestandsgefährdenden Rissen im Mauerwerk oder beim Befall tragender Holzbauteile mit Holzschädlingen, eine Offenbarungspflicht schon dann, wenn der Verkäufer mit dem Auftreten von Schäden einer bestimmten Art rechnet, also einen bestimmten Verdacht hat. Beim Kauf eines Hausgrundstücks führt schon der Verdacht, dass ein Mangel besteht, dann zu einem Sachmangel, wenn der Verdacht bereits selbst qualitätsmindernd ist (vgl. OLG Brandenburg, Urteil vom 21.06.2012, Az.: 5 U 5/11).

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