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Tätigkeit eines Sachverständigen als Privatgutachter für beide Seiten kann Befangenheit ausschließen

Geschäftliche Beziehungen des Sachverständigen zu einer Partei, insbesondere die Erstattung eines entgeltlichen Privatgutachtens zu einer Frage, die in inhaltlichem Zusammenhang mit dem Rechtsstreit der Parteien steht, stellen regelmäßig einen hinreichenden Grund für die Ablehnung eines Sachverständigen wegen Besorgnis der Befangenheit dar.

Ein Ablehnungsgesuch ist jedoch nicht begründet, wenn der Sachverständige mit dem betreffenden Anwesen nicht nur mehrfach und in vielfacher Hinsicht als gerichtlicher Sachverständiger befasst war, sondern darüber hinaus im Auftrag und in Kenntnis beider Parteien wiederholt als Privatgutachter tätig wurde (vgl. OLG Karlsruhe, 6.11.2012, 8 W 62/12).

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