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Privatperson kann für Mangel an dem in Zahlung gegebenem Gebrauchtwagen haften müssen

Ein Kfz-Käufer kann für die fehlende Unfallfreiheit des bei einem Ankauf von einem Autohändler in Zahlung gegebenen Gebrauchtwagens haften, wenn das in Zahlung gegebene Fahrzeug mit einem Sachmangel behaftet war, weil es bei Gefahrübergang nicht die vereinbarte Beschaffenheit aufwies. Dies ist der Fall, wenn die Parteien im Kaufvertrag eine Beschaffenheitsvereinbarung über die Unfallfreiheit des Fahrzeugs getroffen haben, indem sie im Ankaufsformular ausdrücklich festgehalten haben, dass das Fahrzeug keine Unfallschäden erlitten hat. Ein Ausschluss der Gewährleistung für etwaige Unfallschäden kommt nicht in Betracht, wenn die Parteien im Kaufvertrag eine Beschaffenheitsvereinbarung über die Unfallfreiheit des Fahrzeugs getroffen haben (vgl. BGH, 19.12.2012, VIII ZR 117/12).

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