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Privater Unfallversicherer muss nicht für Gehirnblutung infolge des Tragens schwerer Lasten einstehen

Erleidet der Versicherungsnehmer in der privaten Unfallversicherung infolge des Tragens schwerer Lasten eine Gehirnblutung, so handelt es sich nicht um ein von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis i.S. von Nr. 1.3 AUB 2000.

Die Schwerkraft der Kanister stellt kein Unfallereignis dar, da ihr jedes dynamische Element fehlt, das dem Ereignisbegriff innewohnt. Die Schwerkraft entfaltet in einem, solchen Fall erst dann ihre Wirkung, wenn der Betroffene versucht, sie durch Aufbietung eigener Muskelkraft zu überwinden.

Diese Kraftanstrengung bleibt jedoch ein innerer Vorgang, solange der Gegenstand einfaches Objekt der Bemühungen ist (vgl. OLG Hamm, 21.09.2012, I-20 U 92/12).

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