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Mal wieder etwas zum Fahrtenbuch: Kein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch bei lediglich einer einzigen Ortsangabe für jeden aufgezeichneten Tag entschied das FG Köln

Macht ein Unternehmer hinsichtlich des Privatnutzungsanteils für einen betrieblich eingesetzten Pkw umsatzsteuerlich von der 1%-Regelung keinen Gebrauch und liegen die Voraussetzungen der so genannten Fahrtenbuchregelung mangels eines ordnungsgemäßen Fahrtenbuchs nicht vor, ist der private Nutzungsanteil für Umsatzsteuerzwecke anhand geeigneter Unterlagen im Wege einer sachgerechten Schätzung zu ermitteln. Fehlen geeignete Unterlagen für die Schätzung, ist der private Nutzungsanteil mit mindestens 50% zu schätzen, soweit sich aus den besonderen Verhältnissen des Einzelfalles nichts Gegenteiliges ergibt.

Ein solcher Fall liegt vor, wenn die vorgelegten Unterlagen für jeden aufgezeichneten Tag lediglich eine einzige Ortsangabe enthalten und bereits nicht erkennbar ist, ob es sich hierbei um den Ausgangs- oder den Endpunkt der angegebenen Fahrt handeln soll. Denn damit sind weder der Ausgangspunkt noch das Fahrtziel ausreichend bestimmt oder bestimmbar, sodass nicht von einem ordnungsgemäßen Fahrtenbuch ausgegangen werden kann (vgl. FG Köln, 28.08.2012, 7 K 1780/11).

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