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Kein Versicherungsausschluss bei Beschädigung eines Pkw durch von ihm gezogenen Wohnwagen aufgrund von Spurrillen in der Fahrbahn

Gerät der Anhänger eines Wohnwagens infolge von Spurrillen ins Schleudern und prallt sodann gegen einen PKW, liegt eine Beschädigung durch eine von außen kommende Einwirkung vor. Denn Spurrillen sind Unebenheiten in der Fahrbahn, die die Richtungsstabilität eines Fahrzeugs nachteilig beeinflussen und somit eine äußere, mechanische Einwirkung auf das Fahrzeug darstellen.

Die Leistungspflicht eines Versicherers ist hierbei nicht aufgrund einer Klausel ausgeschlossen, die „Schäden durch Unfall, d.h. durch ein unvorhergesehenes, unmittelbar von außen her plötzlich mit mechanischer Gewalt einwirkendes Ereignis; Brems -, Betriebs und reine Bruchschäden“ nicht versichert und insbesondere „gegenseitige Schäden zwischen ziehendem und gezogenem Fahrzeug ohne Einwirkung von außen“ als nicht versichert ansieht. Denn ausschlaggebend bleibt das Vorliegen einer „Einwirkung von außen“ (vgl. BGH, 18.12.2012, IV ZR 21/11).

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