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Grundsätzlich kein Nachbesserungsanspruch gegenüber einem Zahnarzt

Ein Patient kann den Behandlungsvertrag jederzeit auch ohne Kündigungsgrund beenden, außerdem darf er bei einem fehlenden Vertrauen in die Fachkunde des Arztes dessen Nachbesserungsvorschlag ablehnen. Einen Nachbesserungsvorschlag muss der Patient nur akzeptieren, soweit eine spezifisch zahnärztliche Heilbehandlung nicht vorliegt, sondern es sich nur um die technische Anfertigung einer Prothese handelt.

Da der Zahnarzt Dienste schuldet, kann er insoweit nicht wegen Leistungsmängeln auf Nachbesserung in Anspruch genommen werden. Denn abweichend vom Werkvertragsrecht kennt das Dienstvertragsrecht keine Mängelhaftung. Der Dienstleistende schuldet eine Tätigkeit, nicht aber einen bestimmten Arbeitserfolg (vgl. OLG Koblenz, 21.11.2012, 5 U 623/12).

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