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Gekündigter privater Krankenversicherungsvertrag lebt mit Wegfall der Anschlussversicherung nicht wieder auf

Die Kündigung eines privaten Krankenversicherungs-/Pflegeversicherungsvertrags ist wirksam, wenn der Versicherungsnehmer einen Anschlussversicherungsvertrag abschließt, der den Anforderungen der Krankenversicherungspflicht genügt und dies seinem bisherigen Krankenversicherer gegenüber durch Vorlage eines Nachversicherungsnachweises belegt. Mit der Vorlage dieses Nachweises beim Versicherer tritt die Beendigung des Versicherungsverhältnisses ein. Erklärt der neue Versicherer wegen Täuschung über eine Vorerkrankung den Rücktritt, lässt dies das Vertragsverhältnis unberührt, da ein Anschlussversicherungsvertrag in Form eines Rückgewährschuldverhältnisses besteht Mit Wegfall der Anschlussversicherung lebt der ursprüngliche Versicherungsvertrag auch nicht wieder auf. § 205 Abs. 6 VVG soll und kann zwar verhindern, dass ein der Versicherungspflicht unterliegender Versicherter durch Kündigung seinen Krankenversicherungsschutz verliert, ohne dass ein Anschlussversicherungsvertrag besteht. Diese Regelung soll aber nicht den dauerhaften Bestand der Anschlussversicherung sicherstellen (vgl. OLG Bamberg, 06.12.2013, 1 U 141/12).

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