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Fluggast mit Anschlussflügen kann trotz Verspätung unterhalb der gemeinschaftsrechtlich festgelegten Grenzen ein Ausgleichsanspruch zustehen

Ein Fluggast mit Anschlussflügen hat Anspruch auf eine Ausgleichszahlung wegen einer Verspätung, wenn diese zwar unterhalb der in Art. 6 261/2004 EGVO festgelegten Grenzen lag, er sein Endziel aber erst mit einer Verspätung von drei Stunden oder mehr gegenüber der planmäßigen Ankunftszeit erreicht.

Andernfalls läge eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung vor, weil Fluggäste, die ihr Endziel mit einer Verspätung von drei Stunden oder mehr gegenüber der planmäßigen Ankunftszeit erreichen, in Abhängigkeit davon, ob die Verspätung ihres Fluges gegenüber der planmäßigen Abflugzeit die in der Verordnung genannten Grenzen übersteigt oder nicht, unterschiedlich behandelt würden, obwohl ihre mit einem irreversiblen Zeitverlust verbundenen Unannehmlichkeiten identisch sind (vgl. EuGH, 26.02.2013, C 11/11).

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