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Falsche Diagnose begründet nicht per se einen Behandlungsfehler

Eine falsche Diagnose kann nur mit Zurückhaltung als ärztlicher Behandlungsfehler angesehen werden. Notwendig ist hierfür die Verkennung eines eindeutigen Befundes. Ein Behandlungsfehler kann auch dann zu verneinen sein, wenn der Arzt die Patientin nicht persönlich körperlich untersucht hat, eine Anamneseerhebung durch einen Arzt unterblieben ist, und wenn die Patientin ausschließlich Kontakt zu einer nichtärztlichen Mitarbeiterin (MTRA) hatte (vgl. Beschluss OLG Köln, 12.10.2012, 5 U 102/12).

Wir fragen uns an dieser Stelle, wie diese Ansicht mit der „Telemedizin“ zu vereinbaren ist, bei der eine körperliche Untersuchung nicht stattfinden kann.

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