Springen Sie direkt:

Aktuelles

Die Aufklärung vor einer diagnostischen Lymphknotenentfernung muss auch Möglichkeit eines Dauerschadens beinhalten

Die Aufklärung über die Gefahr einer Nervschädigung am Stimmband bzw. Recurrensparese vor einer diagnostischen Lymphknotenentfernung aus dem Hals ist unvollständig, wenn dem Patient nicht verdeutlicht wird, dass es auch zu einer dauerhaft persistierenden Stimmbandlähmung kommen kann. Wenn über einen möglichen Dauerschaden nicht aufgeklärt worden ist, kann die Behandlungsseite eine mutmaßliche oder hypothetische Einwilligung nicht daraus herleiten, dass der Patient ein nach Auffassung des Arztes weitaus gravierenderes Risiko akzeptiert hat. 15.000 Euro Schmerzensgeld sind angemessen für eine persistierende Stimmbandlähmung, die zu vorübergehender Berufsunfähigkeit, mehreren Krankenhausaufenthalten und dem Erfordernis einer engmaschigen ambulanten Nachbehandlung führt, ohne dass das Sprechvermögen umfassend wiederhergestellt werden kann (vgl. OLG Koblenz, Urteil vom 28.11.2012, Az.: 5 U 420/12).

Wir wollen, dass Sie Recht bekommen.

Sie benötigen Unterstützung? Dann vereinbaren Sie jetzt einen unverbindlichen Telefontermin mit uns.

Telefontermin vereinbaren