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Abschluss einer Lebensversicherung kann aufklärungspflichtiges Anlagegeschäft sein

Der Abschluss einer Lebensversicherung kann sich bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise als Anlagegeschäft darstellen, wenn gegenüber der Renditeerwartung die Versicherung des Todesfallsrisikos von untergeordneter Bedeutung war. Der Versicherer kann daher verpflichtet sein, den Anleger bereits im Rahmen der Vertragsverhandlungen über alle Umstände verständlich und vollständig zu informieren, die für seinen Anlageentschluss von besonderer Bedeutung waren.

Das gilt insbesondere für die mit der angebotenen Beteiligungsform verbundenen Nachteile und Risiken. Eine Verletzung der Aufklärungspflicht kann darin zu sehen sein, dass der Versicherer ein in tatsächlicher Hinsicht unzutreffendes, zu positives Bild der zu erwartenden Versicherungsrendite gegeben hat (vgl. OLG Naumburg, 28.11.2012, 5 U 157/12).

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