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12-jähriger Junge haftet zu 50% für Verletzung eines Gleichaltrigen beim Stockkampf

Hat ein 12-jähriger Junge einen Gleichaltrigen im Rahmen eines Stockkampfs verletzt, so kann dem verletzten Kind ein Schadensersatzanspruch sowie ein Anspruch auf Schmerzensgeld zustehen. Bei einem 12-jährigen Jungen ist ohne weiteres davon auszugehen, dass er die Gefährlichkeit des Spiels mit 1,5 m langen Holzstöcken erkennen und das Risiko erheblicher Verletzungen vorhersehen und danach handeln kann, sodass fahrlässiges Handeln vorliegen kann. Ein gleichaltriger Spielgefährte muss sich jedoch ein hälftiges Mitverschulden anrechnen lassen. Unter Berücksichtigung des 50%igen Mitverschuldens ist bei Verlust eines Schneidezahns ein Schmerzensgeld in Höhe von 1.500 Euro angemessen (vgl. OLG München, Entscheidung vom 22.11.2012, Az.: 23 U 3830/12).

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