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Transsexualismus kann bei einem Vorliegen in psychisch krankheitswerter Form grundsätzlich auch operative Eingriffe in den gesunden Körper rechtfertigen

Transsexualismus ist jedenfalls derzeit weiterhin als psychische Regelwidrigkeit und nicht als bloße Normvariante anzusehen. In krankheitswerter Form kann diese psychische Regelwidrigkeit grundsätzlich auch operative Eingriffe in den gesunden Körper rechtfertigen. Liegt die Indikation für operative Maßnahmen aufgrund von Transsexualismus vor, besteht Anspruch auf eine deutliche anatomische Annäherung an das andere Geschlecht. Dieser Anspruch kann bei Transsexuellen Mann-zu-Frau auch einen Anspruch auf operativen Brustaufbau bei fehlender Anlage, jedoch nicht einen Anspruch auf Brustvergrößerung begründen (vgl. LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 25.01.2012 (L 5 KR 375/10)).

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