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Steuerpflichtiger muss Zusammenhang zwischen Darlehensauszahlung und Bezahlung von Wirtschaftsgütern nachweisen

Werden Darlehensmittel zunächst auf ein betriebliches Kontokorrentkonto überwiesen, von dem sodann die Anlagegüter bezahlt werden, oder wird zunächst das Kontokorrentkonto belastet und anschließend eine Umschuldung in ein langfristiges Darlehen vorgenommen, kann ein Finanzierungszusammenhang zur Anschaffung oder Herstellung von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens nur angenommen werden, wenn ein enger zeitlicher und betragsmäßiger Zusammenhang zwischen Kontobelastung und Darlehensaufnahme besteht. Dies ist nur der Fall, wenn zwischen der Überweisung der Darlehensmittel und der Abbuchung zur Bezahlung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht mehr als 30 Tage liegen. Ist der Zeitraum länger, muss der Steuerpflichtige den Finanzierungszusammenhang zwischen Auszahlung der Darlehensmittel und Bezahlung der Wirtschaftsgüter nachweisen (vgl. BFH, Urteil vom 23.02.2012 ( IV R 19/08) – Jurion-ID: 4K2771100).

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