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Reisender kann grundsätzlich Erstattung der Kosten eines anderweitigen Rückfluges verlangen, wenn der Veranstalter den Rückflug vertragswidrig vorverlegt

Eine Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Reiseveranstalters, in der bestimmt ist: „Die Abtretung von Ansprüchen gegen (den Reiseveranstalter), deren Rechtsgrund in Leistungsstörungen liegt, ist ausgeschlossen.“, benachteiligt den Reisenden entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen und ist daher unwirksam.

Wenn der Veranstalter einer Flugreise den Rückflug vertragswidrig in die frühen Morgenstunden des vereinbarten Rückreisetags verlegt und sich ausdrücklich oder stillschweigend weigert, dem Reisemangel abzuhelfen, kann der Reisende grundsätzlich die Erstattung der Kosten eines anderweitigen Rückflugs verlangen, mit dem er seine vertragsgemäße Rückreise sicherstellt (vgl. BGH, Urteil vom 17.04.2012 (X ZR 76/11) – Jurion-ID: 4K2381100).

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