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Pauschale Sonn- und Feiertagszuschläge sind ohne zuordnungsfähige Einzelabrechnung nicht steuerfrei

Pauschale Zuwendungen, die der Arbeitgeber ohne Rücksicht auf die Höhe der tatsächlich erbrachten Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit an den Arbeitnehmer leistet, sind nur dann begünstigt, wenn sie nach dem übereinstimmenden Willen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer als Abschlagszahlungen oder Vorschüsse auf eine spätere Einzelabrechnung geleistet werden. Dies erfordert, dass sie durch Einzelabrechnung der tatsächlich geleisteten Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit zugeordnet werden. Werden die Zuschläge pauschal ohne Ansehung der von den Arbeitnehmern im Einzelnen tatsächlich zu den begünstigten Zeiten geleisteten Arbeitsstunden gewährt und werden weder zum Ende der Kalenderjahre errechnet noch Einzelabrechnungen bis zum jährlichen Abschluss der Lohnkonten am jeweiligen Jahresende vorgenommen, liegt keine diesbezügliche Steuerfreiheit vor (vgl. BFH, Urteil vom 08.12.2011 (VI R 18/11) – Jurion-ID: 4K1101086).

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