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Patient kann ohne Nachweis schädlicher Wirkungen des Medikaments „VIOXX“ keinen Schadensersatz vom Hersteller verlangen

Ein Patient hat gegen einen Arzneimittelhersteller keinen Anspruch auf Auskunft über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie Verdachtsfälle des von diesem vertriebenen, zugelassenen Medikaments „VIOXX“ und kann in diesem Zusammenhang auch keinen Schadensersatz verlangen, wenn das Arzneimittel bei bestimmungsgemäßem Gebrauch keine schädliche Wirkungen hat, die über ein nach den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft vertretbares Maß hinausgehen beziehungsweise ein Schaden nicht infolge einer nicht den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft entsprechenden Kennzeichnung, Fachinformation oder Gebrauchsinformation eingetreten ist. Behauptet er das Gegenteil, kann er sich nur dann auf den Anscheinsbeweis berufen, soweit ein typischer Geschehensablauf vorliegt, der nach der Lebenserfahrung auf eine bestimmte Ursache hinweist und so sehr das Gepräge des Gewöhnlichen und Üblichen trägt, dass die besonderen individuellen Umstände in ihrer Bedeutung zurücktreten (vgl. OLG Koblenz, Urteil vom 15.02.2012 (5 U 320/11) – Jurion-ID: 4K2371095).

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