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Orthopäde muss bei fehlendem Bezug vom Patienten geschilderter unerträglicher Schmerzen zu aktuellen Beschwerden internistische Untersuchung veranlassen

Ein Orthopäde muss eine zeitnah gebotene internistische Untersuchung bei einem Patienten veranlassen, wenn sich aufdrängt, dass ein vom Wunsch nach alsbaldiger Linderung unerträglich empfundener Schmerzen geprägter Bericht des Patienten über lange zurückliegende Untersuchungen, keinen Bezug zur aktuellen Beschwerdesymptomatik haben kann. In einem solchen Fall kann allein die versäumte Nachfrage nach dem Beginn der akuten Beschwerden die Beweislast zu Gunsten des Patienten umkehren (vgl. OLG Koblenz, Beschluss vom 30.01.2012 (5 U 857/11) – Jurion-ID: 4K1191095).

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