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Ordnungsgemäßer ärztlicher Dokumentation kann bis zum Beweis des Gegenteils Glauben geschenkt werden

Ein Operationsbericht muss eine stichwortartige Beschreibung der jeweiligen Eingriffe und Angaben über die hierbei angewandte Technik enthalten. Grundsätzlich kann einer formell und materiell ordnungsgemäßen ärztlichen Dokumentation bis zum Beweis des Gegenteils Glauben geschenkt werden. Um die Vollständigkeit der Dokumentation zu erschüttern, müssen konkret erkennbare Anhaltpunkte vorliegen, z.B. in der Form, dass an dem Operationsbericht nachträglich Änderungen vorgenommen worden sind, oder der Bericht erst mit langem zeitlichem Abstand zur Operation verfasst wurde (vgl. OLG Naumburg, Urteil vom 15.11.2011 (1 U 31/11)).

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