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Nur tatsächlich zugeflossene Unterhaltsleistungen eines getrennt lebenden Ehegatten können als Bezüge anzusetzen sein

Wenn das verheiratete Kind eines Kindergeldberechtigten von seinem getrennt lebenden Ehegatten keine Unterhaltszahlungen erhält, darf der Unterhaltsanspruch nicht als Bezug i.S. von § 32 Abs. 4 S. 2 EStG berücksichtigt werden (entgegen Abschn. 31.2.2. Abs. 6 S. 3 DA-FamEStG 2010). Unterhaltsleistungen eines getrennt lebenden Ehegatten sind demnach nur dann als Bezüge anzusetzen, wenn sie dem unterhaltsberechtigten Ehegatten auch tatsächlich zugeflossen sind, sofern dieser nicht auf die Geltendmachung seines Unterhaltsanspruchs verzichtet hat (vgl. BFH, Beschluss vom 22.12.2011 (III R 8/08) – Jurion-ID: 4K201089).

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