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Notwendigkeit der tatsächlichen Überlassung eines Dienstwagens zur privaten Nutzung durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer für die Anwendbarkeit der 1 %-Regelung

Die Anwendung der 1 %-Regelung setzt voraus, dass der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer tatsächlich einen Dienstwagen zur privaten Nutzung überlassen hat. Denn der Ansatz eines lohnsteuerrechtlich erheblichen Vorteils rechtfertigt sich nur insoweit, als der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer gestattet, den Dienstwagen privat zu nutzen (vgl. BFH-Urteil vom 6. Oktober 2011 VI R 64/10, BFH/NV 2012, 408).

Der Ansatz eines geldwerten Vorteils für die private Nutzung betrieblicher Fahrzeuge kommt jedoch nicht in Betracht, wenn für einen bei einem Autohändler beschäftigten Verkäufer keine arbeitsvertragliche Vereinbarung getroffen wurde, in der ihm ausdrücklich die private Nutzung betrieblicher Fahrzeuge gestattet worden ist und zudem die „private Nutzung des Vorführwagens“ mündlich untersagt wurde (vgl.FG Niedersachsen, Urteil vom 03.05.2012, Az.: 1 K 284/11).

 

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