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Medikament „Avastin“ ist nur bei vertragsärzlicher Bejahung der Off-Label-Use- Voraussetzungen zur Behandlung eines Ovarialkarzinoms verordnungsfähig

Die Verordnung eines Medikaments in einem von der Zulassung nicht umfassten Anwendungsgebiet kommt nur in Ausnahmefällen in Betracht. Das Arzneimittel „Avastin“ ist zur Behandlung eines Ovarialkarzinoms nicht zugelassen, sodass eine gesetzlich versicherte Krebspatientin grundsätzlich keinen Anspruch auf Versorgung mit diesem Medikament hat. Sind jedoch die Voraussetzungen eines Off-Label-Use erfüllt, ist ein Arzneimittel auch zulassungsüberschreitend zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnungsfähig. Hält der Vertragsarzt im Einzelfall „Avastin“ unter Bejahung der Off-Label-Use-Voraussetzungen für verordnungsfähig und kann er dies medizinisch verantworten, so ist er gegenüber den Krankenkassen vertraglich verpflichtet, den entsprechenden Versorgungsanspruch des Versicherten zu erfüllen, indem er das betreffende Arzneimittel vertragsärztlich verordnet (vgl. SG Aachen, Beschluss vom 26.01.2012 (S 13 KR 405/11 ER) – Jurion-ID: 4K2591089).

 

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