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Leistungskürzung in der Gebäudeversicherung bei unzureichenden Frostsicherungsmaßnahmen möglich

Der Versicherungsnehmer in der Gebäudeversicherung (bzw. hier seine Hausverwaltung als Repräsentantin) handelt grob fahrlässig, wenn er nach dem Auszug eines Mieters nicht alle wasserführenden Anlagen und Einrichtungen, wenigstens aber die Zuleitung zur Dusche und zu anderen Sanitäranlagen, absperrt, entleert und in diesem Zustand hält.

Wenn Vorkehrungen nicht ganz unterblieben sich, sondern sich nur als unzureichend erweisen (hier: Betrieb der Heizungsanlage auf niedrigem Niveau), so ist eine Kürzung der Versicherungsleistung um 80 % gerechtfertigt.

Geht man davon aus, dass bei gänzlich fehlenden Frostsicherungsmaßnahmen eine Kürzung der Versicherungsleistung auf null gerechtfertigt ist, so erscheint in der genannten Fallgestaltung eine Minderung um 80 % als angemessen (vgl. OLG Brandenburg, 9.10.2012, 11 U 172/11).

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