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Krankenhaus kann von der Kasse auch ohne Aufnahme in die Vereinbarung Vergütung für Implantation eines Defibrillators verlangen

Solange eine Krankenhausbehandlung dem Versorgungsauftrag entspricht und in den bestehenden schriftlichen Verträgen die Abrechnung bestimmter DRG-Ziffern nicht ausdrücklich ausgeschlossen ist, kann das Krankenhaus die im Rahmenseines Versorgungsauftrag erbrachten Leistungen nach den Fallpauschalen des Fallpauschalenkatalogs abrechnen, auch wenn diese in der Einzelvereinbarung keine Berücksichtigung gefunden haben. Insofern ist die Implantation eines Defibrillators auch dann vergütungsfähig, wenn sie nicht in die Vergütungsvereinbarung aufgenommen wurde. Denn dies bedeutet lediglich, dass darüber keine Einigung erzielt wurde (vgl. SG Aachen, Urteil vom 20.03.2012 (S 13 KR 88/11) – Jurion-ID: 4K611096).

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