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Konstruktionsfehler eines Medizinproduktes muss von Betroffener nachgewiesen werden

Von einem Produktfehler (hier: in Bezug auf Teleskopmarknägel für eine operative Beinverlängerung) kann nur ausgegangen werden, wenn die Betroffene einen Konstruktionsfehler oder einen Fabrikationsfehler nachweisen kann. Beruft sich die Betroffenen für einen Produktfehler auf einen zweimaligen Systemstillstand der im rechten Oberschenkel implantierten Marknägel, kann nicht auf einen Fehler des Nagels rückgeschlossen werden, wenn es dafür andere plausible Erklärungen, wie z. B. körperliche Ursachen der Betroffenen, geben kann (vgl. OLG Saarland, Urteil vom 03.08.2011 (1 U 316/10 – 89) – Jurion-ID: 4K2701091).

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