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Keine Verjährungsunterbrechung durch eine Klage wegen einer Pflichtverletzung in Bezug auf eine andere Pflichtverletzung

Eine Klage wegen einer Pflichtverletzung unterbricht nicht die Verjährung wegen einer anderen Pflichtverletzung. Geht es um den Vorwurf verschiedener Aufklärungs- oder Beratungsfehler, sind die Voraussetzungen des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB getrennt für jede einzelne Pflichtverletzung zu prüfen. Nichts anderes gilt für das Mahnverfahren. Wenn die Voraussetzungen des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB für verschiedene Aufklärungs- oder Beratungsfehler getrennt für jede einzelne Pflichtverletzung zu prüfen sind, wird für die Frage der Verjährungsunterbrechung gem. § 204 BGB und die hierfür erforderliche Anspruchsindividualisierung nichts anderes gelten können (vgl. OLG München, Beschluss vom 20.07.2011 (19 W 984/11)).

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