Springen Sie direkt:

Aktuelles

Kein Versicherungsfall bei Wasseraustritt aus einem Brunnenwasser führenden Rohrendstück

Nach dem „Allgemeinen Hausratversicherungsbedingungen“ bzw. nach den „Allgemeinen Hausratversicherungsbedingungen AHR 2004“ werden versicherte Sachen entschädigt, die durch Leitungswasser zerstört oder beschädigt werden. In einem Wasseraustritt aus dem Brunnenwasser führenden, nicht mit dem Wasserversorgungssystem verbundenen Rohrendstück liegt kein versicherter Leitungswasserschaden. Rohre der Wasserversorgung sind nur solche, die im Zeitpunkt des Wasseraustritts der Heranführung oder Ableitung von Wasser dienen. Verbliebene Rohre der früheren Wasserversorgung mit Grundwasser, die mit dem das Wasser aus der öffentlichen Versorgung führenden Rohren nicht (mehr) verbunden sind, sind nicht (mehr) solche der Wasserversorgung. Bei aus ihnen heraustretende Wasser handelt es sich nicht um Leitungswasser (vgl. OLG Hamm, 1.06.2012, 20 U 107/12).

Wir wollen, dass Sie Recht bekommen.

Sie benötigen Unterstützung? Dann vereinbaren Sie jetzt einen unverbindlichen Telefontermin mit uns.

Telefontermin vereinbaren