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Kein „Outsourcing-Fall“ bei vorübergehender Zuweisung eines Postbeamten zu einem privaten Tochterunternehmen der Telekom

Beruflich veranlasste Fahrtkosten sind Erwerbsaufwendungen und nach dem EStG in Höhe des dafür tatsächlich entstandenen Aufwands als Werbungskosten zu berücksichtigen. Erwerbsaufwendungen sind grundsätzlich auch die Aufwendungen des Arbeitnehmers für Wege zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte. In „Outsourcing-Fällen“ sind Arbeitnehmer mit ihrer Ausgliederung regelmäßig auswärts tätig, vergleichbar mit bei Kunden ihres Arbeitgebers tätigen Arbeitnehmern. Ein „Outsourcing-Fall“ ist regelmäßig nicht gegeben, wenn ein Postbeamter unter Wahrung seines beamtenrechtlichen Status vorübergehend am bisherigen Tätigkeitsort einem privatrechtlich organisierten Tochterunternehmen der Deutschen Telekom AG zugewiesen wird (vgl. BFH, Urteil vom 09.02.2012 (VI R 22/10) – Jurion-ID: 4K1331098).

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