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Inkassokosten können bei nicht von vornherein bestehender Zahlungsunwilligkeit als Verzugsschaden geltend gemacht werden

Die Kosten eines Inkassobüros können grundsätzlich als Verzugsschaden geltend gemacht werden. Dies gilt allerdings nur für den Fall, dass der Schuldner zum Zeitpunkt der Beauftragung nicht bereits von vornherein erkennbar zahlungsunwillig gewesen ist. Die Höhe der geltend gemachten Kosten darf zudem nicht diejenigen übersteigen, die bei alternativer Beauftragung eines Rechtsanwalts entstanden wären. Damit lohnt sich beim Inkasso die Beauftragung eines Rechtsanwaltes von Anfang an, weil bei der Beauftragung eines Rechtsanwaltes die anfallenden Kosten der gerichtlichen Auseinandersetzung auf die außergerichtlich entstandenen Gebühren angerechnet werden (vgl. BVerfG, Beschluss vom 07.09.2011 (1 BvR 1012/11) – Jurion-ID: 4K1441088).

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