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In Außendarstellung verwendete Bezeichnung „Kinderzahnarzt“ ist ohne spezielle Ausrichtung auf Kinder berufswidrig

Die Bezeichnung „Kinderzahnarzt“ ist berufswidrig, weil sie die Nähe zu einem nicht existierenden Fachzahnarzt, nämlich einem Kinderzahnarzt, vortäuscht. Mit Blick auf das Leitbild eines verständigen Verbrauchers/Patienten stellt sich die Bezeichnung nicht als sachangemessene Information, sondern als berufswidrige Werbung dar.

Es spricht Überwiegendes dafür, dass die verwendete Bezeichnung „Kinderzahnarzt“ bei dem betroffenen Personenkreis zu der irrigen Annahme führt, dass sämtliche in einer Praxis beschäftigten Zahnärzte jeweils über eine anerkannte besondere personenbezogene Qualifikation, und zwar zumindest in Form eines Tätigkeitsschwerpunktes, verfügen.

Die Arbeitszeit müsste überwiegend der Kinderzahnheilkunde gewidmet und der Praxisablauf sowie die Praxisorganisation und -einrichtung auf „dieses spezielle Patientengut“ ausgerichtet sein (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 25.05.2012 (13 A 1399/10) – Jurion-ID: 4K661102).

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