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Hirngeschädigte Patientin kann wegen der Folgen behandlungsfehlerhafter Narkotisierung als 4 1/2-jährige Schmerzensgeld verlangen

Erleidet eine 4 ½-jährige Patientin aufgrund behandlungsfehlerhafter Narkotisierung mittels Maske während einer Armbruch-Operation einen schweren Hirnschaden mit einer Tetraspastik, hat sie Anspruch auf Schmerzensgeld. Denn es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Geschädigte eine Erinnerung an ihren früheren Zustand hat und ihr die Beschränktheit und Ausweglosigkeit der bestehenden Situation in gewisser Weise bewusst ist. In einem solchen Fall ist abweichend von den sogenannten Geburtsschadenfällen ein höheres Schmerzensgeld zu gewähren. Angemessen ist dabei ein Gesamtschmerzensgeld von 650.000,00 Euro (vgl. KG, Urteil vom 16.02.2012 (20 U 157/10) – Jurion-ID: 4K731095).

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