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Grundstück mit noch zu errichtendem Gebäude kann grunderwerbsteuerrechtlich Gegenstand des Erwerbsvorgangs sein

Der Gegenstand des Erwerbsvorgangs, nach dem sich nach dem Grunderwerbssteuergesetz die als Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer anzusetzende Gegenleistung richtet, wird zunächst durch das den Steuertatbestand des § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG erfüllende zivilrechtliche Verpflichtungsgeschäft bestimmt.

Ergibt sich jedoch aus weiteren Vereinbarungen, die mit diesem Rechtsgeschäft in einem rechtlichen oder zumindest objektiv sachlichen Zusammenhang stehen, dass der Erwerber das beim Abschluss des Kaufvertrags unbebaute Grundstück in bebautem Zustand erhält, bezieht sich der grunderwerbsteuerrechtliche Erwerbsvorgang auf diesen einheitlichen Erwerbsgegenstand. Daher kann ein Grundstück mit einem noch zu errichtendem Gebäude Gegenstand des Erwerbsvorgangs sein, sodass Aufwendungen für das Gebäude in die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer einbezogen werden können (vgl. BFH, 27.09.2012, II R 7/12).

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