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Gezahlte Praxisgebühren sind nicht als Sonderausgaben zu berücksichtigen, entschied der BFH am 18.07.2012, Az.: X R 41/11.

Zuzahlungen nach § 28 Abs. 4 SGB V (sog. „Praxisgebühren“) sind keine Beiträge zu Krankenversicherungen. Solche Zuzahlungen stehen nicht im Zusammenhang mit der Erlangung des Versicherungsschutzes. Bei der Zuzahlung nach § 28 Abs. 4 SGB V handelt es sich vielmehr um eine für das System der GKV typische, eigenständige Form der Abgabe zum Zwecke der Eigenbeteiligung der Versicherten an den Krankheitskosten. Sie stellt also – wie die anderen Zuzahlungen nach dem SGB V – eine Form der Selbstbeteiligung dar. Daher sind die Zuzahlungen nicht als Sonderausgaben in Form von Beiträgen zu Krankenversicherungen zu berücksichtigen.

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