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Fluggesellschaft muss bei Verspätung des Abflugs um 16 Stunden Schadensersatz zahlen

Ein Kunde, der über einen Reiseveranstalter bei einer Fluggesellschaft einen Flug gebucht hat, kann von dieser nach den Grundsätzen der Drittschadensliquidation nach der EU-Fluggastrechteverordnung Schadensersatz in Höhe von 400 € verlangen, wenn der Abflug sich um mindestens drei Stunden (hier: 16 Stunden) gegenüber der planmäßigen Abflugzeit verzögert hat, wodurch sich die Reisedauer um mindestens diesen Zeitraum verlängert hat. Entscheidungserheblich für die Bemessung der Verzögerung ist dabei nicht der Zeitpunkt des Ablegens des Flugzeugs vom Gate oder von der Parkposition, sondern der des bestimmungsgemäßen Abhebens von der  Startbahn (vgl. AG Düsseldorf, Urteil vom 23.07.2011 (37 C 3495/11)).

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