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Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte sind der privaten Pkw-Nutzung zuzuordnen

Die Verwendung eines Dienst-Pkw für die Wege zwischen dem Wohnhaus und der betrieblichen Niederlassung eines Unternehmers stellt eine private Nutzung des Pkw für Zwecke außerhalb des Unternehmens i.S. des § 3 Abs. 9a Nr. 1 UStG dar. Es handelt sich um Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, die grundsätzlich der Privatnutzung zuzurechnen sind. Solche Fahrten führen daher zu einer unentgeltlichen Wertabgabe iSd. § 3 Abs. 9 a Nr. 1 UStG. Etwas anderes gilt nur dann, wenn besondere Umstände im Hinblick auf die Erfordernisse des Unternehmens es gebieten, dass die Beförderung der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber übernommen wird, z. B. weil die Arbeitsstätte des Arbeitnehmers weder mit privaten noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist oder es sich um eine wechselnde Arbeitsstätte handelt (vgl. FG Münster, 20.09.2012, 5 K 3605/08).

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