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Bissverletzung nach Fußballzweikampf darf nicht vernäht werden

Schon der bloße Verdacht, dass eine beim Fußballspiel erlittene Knieverletzung durch die Zähne des Gegenspielers gerissen wurde, verbietet das Vernähen der Wunde auf Grund des erheblichen Infektionsrisikos.

Gleichwohl begründet der grobe Behandlungsfehler des Mannschaftsarztes ausnahmsweise keine Umkehr der Beweislast, wenn ein haftungsrechtlicher Zusammenhang zwischen dem Vernähen und dem eingetretenen Schaden äußerst unwahrscheinlich ist.

Das kann dann der Fall sein, wenn der verletzte Spieler die ihm von einem anderen Arzt ringend empfohlene sofortige Wiedereröffnung der Wunde nebst Operation (Bursektomie) verweigert (vgl. OLG Koblenz, Beschluss vom 27.06.2012, Aktenzeichen: 5 U 1510/11).

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