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Beteiligung eines Fußballers an Werbeeinnahmen aus Vermarktung der Nationalmannschaft sind als gewerblich einzustufen

Einkünfte aus Werbeleistungen eines Sportlers, die auf von diesem geschlossenen Verträgen beruhen, sind gewerblicher Natur. Insbesondere begründet eine Bindung an den organisatorischen Ablauf von Werbeveranstaltungen allein noch keine Eingliederung in das Unternehmen des Veranstalters. Erhält ein Fußball-Nationalspieler vom DFB anteilige Werbeeinnahmen aus der Vermarktung der Fußball-Nationalmannschaft, führt dies jedenfalls dann zu Einkünften aus Gewerbebetrieb, wenn er in diesem Zusammenhang mit Unternehmerrisiko und Unternehmerinitiative handel (vgl. BFH, Urteil vom 22.02.2012 (X R 14/10) – Jurion-ID: 4K2621093). Nach der bisherigen höchstrichterlichen Rechtsprechung des BFH gehört die von einem Verein bezogene laufende Vergütung eines Berufssportlers für die sportliche Betätigung im Rahmen einer Mannschaft zu den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit. Demgegenüber werden Einkünfte aus Werbeleistungen eines Sportlers, die auf von diesem geschlossenen Verträgen beruhen, als gewerblich angesehen.

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