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Bei mangelhafter Prothetik setzt Feststellung der Pflichtverletzung des Zahnarztes nicht die Benennung der konkreten Leistungsschritte voraus

Die Feststellung einer Pflichtverletzung setzt nicht voraus, dass dem Zahnarzt nachgewiesen werden kann, bei welchem konkreten Leistungsschritt er einen Fehler bei  einer Prothetik gemacht hat. Der auf eine zahnprothetische Behandlung gerichtete Vertrag ist zwar grundsätzlich Dienstvertrag, aber der Zahnarzt übernimmt entsprechend den Regelungen im SGB V zur Qualitätssicherung eine zweijährige Gewähr. In Fällen einer derartigen Garantiehaftung liegt die Pflichtverletzung bereits in der Nicht- bzw.   Schlechterfüllung als solcher, sodass dem Vertragszahnarzt – anders als z.B. dem Arzt im Arzthaftungsprozess – kein konkretes Fehlverhalten nachgewiesen werden muss (vgl. LSG Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 13.04.2011 (L 3 KA 20/09))

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