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Bei Kündigung eines Mobilfunkvertrages kann der Kunde ggf. ersparte Aufwendungen gegenüber dem klagenden Unternehmen geltend machen

Wenn ein Mobilfunkvertrag mit einem Pauschaltarif (einer sog „Flatrate) wegen einer Vertragsverletzung des Kunden gekündigt wird und der Anbieter die Grundgebühr bis zum Ende der ursprünglichen Vertragslaufzeit als Schadensersatz verlangt, so ist diese um ersparte Aufwendungen von mindestens 50% zu kürzen. Steht die Möglichkeit der Inanspruchnahme der Telekommunikationsleistungen aufgrund einer Sperrung nicht mehr zur Verfügung, so ist die Schlussfolgerung, dass der Anbieter nicht unerhebliche Aufwendungen erspart hätte, geradezu zwingend. Die Nicht-Zurverfügungstellung und Inanspruchnahme der Telekommunikationsdienste bedeutet einen wirtschaftlichen Vorteil des Anbieters der Leistung, der nach den allgemeinen Regeln der Schadensberechnung bei der Berechnung des Schadensersatzanspruchs in Abzug zu bringen ist (vgl. AG Berlin-Tempelhof, 5.09.2012, 24 C 107/12)

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