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Augenarzt muss ohne vorliegende Anhaltspunkte für eine Sehkraftverschlechterung keine Fluoreszenzangiographie durchführen

Besteht nur eine symptombezogene Verpflichtung für einen Sehschärfentest im Rahmen einer Augenkontrolluntersuchung, muss der behandelnde Arzt diesen auch nicht in jedem Kontrolltermin durchführen. Insbesondere besteht nur unter der Symptomatik einer Sehkraftverschlechterung eine Indikation für eine Fluoreszenzangiographie. Führt der Arzt mangels Anhaltspunkten keine entsprechende Untersuchung durch und kommt es in der Folge zu einer Teilerblindung, kann dem Arzt kein Behandlungsfehler vorgeworfen werden (vgl. u.a. OLG Koblenz, Urteil vom 08.09.2011 (5 U 250/11) – Jurion-ID: 4K1221096).

Die Entscheidung ist ein weiteres Zeichen für die wenig patientenfreundliche Grundhaltung des Senats in Koblenz. Es bleibt abzuwarten, wie die anderen OLG sich hierzu im Grundsatz positionieren werden. Wir berichten weiter.

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