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Ärzte haften für fehlende Sicherungsaufklärung bei vorzeitigem Verlassen des Krankenhauses

Will ein Patient mit einem Herzfehler, der wegen Herzrhythmusstörungen als Notfall in eine Klinik eingeliefert wurde, diese gegen den Willen der Ärzte verlassen, muss er über die damit verbundenen Risiken aufgeklärt werden.

Unterbleibt diese Aufklärung, liegt nach Ansicht des OLG Köln ein Behandlungsfehler vor.

Insofern haften die behandelnden Ärzte für eine nach Verlassen des Krankenhauses eintretende Hirnschädigung. In einem solchen Fall ist grundsätzlich zu vermuten, dass der Patient bei ausreichender therapeutischer Aufklärung im Krankenhaus zur stationären Überwachung geblieben wäre (vgl. OLG Köln, Urteil vom 06.06.2012, Az.: 5 U 28/10).

 

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