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Arzt kann für Folgen der nach fehlerhafter Erstbehandlung erforderlich gewordenen Nachoperation haften

 

Wird bei einer Patientin im Rahmen einer Rektumresektion ein tumorbefallener Darmabschnitt nicht mit entfernt, kann sie Ersatz der ihr infolge einer bei der Nachoperation aufgetretenen Nahtinsuffizienz entstandenen materiellen und immateriellen Schäden verlangen.

Der Umstand, dass bei korrektem medizinischen Vorgehen, das heißt, bei Entfernung des vom Tumor betroffenen Darmabschnitts bereits im Rahmen des ersten Eingriffs, möglicherweise ebenfalls eine Nahtinsuffizienz mit vergleichbaren Folgen aufgetreten wäre, stellt die haftungsausfüllende Kausalität nicht in Frage (vgl. BGH, Urteil vom 22.05.2012 (VI ZR 157/11) – Jurion-ID: 4K3191100).

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