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Apotheker kann sich grundsätzlich nicht gegen die einem anderen Apotheker erteilte Erlaubnis zum Versand von apothekenpflichtigen Arzneimitteln wenden

Ein Apotheker, der die einem anderen Apotheker erteilte Erlaubnis zum Versand apothekenpflichtiger Arzneimittel anficht, ist nur dann nach der VwGO klagebefugt, wenn er durch den Versandhandel des Konkurrenten unzumutbare tatsächliche Wettbewerbsnachteile erleidet. Die für die Erteilung der Versandhandelserlaubnis maßgebliche Vorschrift des § 11a ApoG ist per se kein Rechtssatz, der dem Schutz der individuellen Interessen von Wettbewerbern des Erlaubnisinhabers zu dienen bestimmt ist. Diese Vorschrift hat daher keine drittschützende Wirkung (vgl. BVerwG, Urteil vom 15.12.2011 (BVerwG 3 C 41.10) – Jurion-ID: 4K2281087).

Der mit der Ankaufsuntersuchung eines Pferdes beauftragte Tierarzt schuldet einen fehlerfreien Befund

Ein Tierarzt ist bei der Ankaufsuntersuchung eines Pferdes nicht nur verpflichtet, die Untersuchung ordnungsgemäß durchzuführen, sondern er muss seinem Auftraggeber auch deren Ergebnis, insbesondere Auffälligkeiten des Tieres, mitteilen. Erfüllt er insoweit seine Pflichten nicht, haftet er, (weil der Vertrag als Werkvertrag einzuordnen ist) unabhängig von einer etwaigen Haftung des Verkäufers seinem Vertragspartner auf Ersatz des Schadens, der dem Käufer entstanden ist, weil er das Pferd aufgrund des fehlerhaften Befundes erworben hat (vgl. BGH, Urteil vom 26.01.2012 (VII ZR 164/11) – Jurion-ID: 4K3041087).

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