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Anspruch auf Unfallversicherungsleistungen nur bei fristgerechter ärztlicher Feststellung der invaliditätsbegründenden Beeinträchtigungen

Liegen mehrere, das Ausmaß einer Invalidität beeinflussende körperliche Beeinträchtigungen vor, können für den Entschädigungsanspruch nur diejenigen berücksichtigt werden, die fristgerecht als invaliditätsbegründend festgestellt worden sind. Die Invaliditätsfeststellung soll es dem Versicherer ermöglichen, das Ausmaß der Invalidität nachprüfen zu können.

Werden nach einem Verkehrsunfall weitere auf anderen Fachgebieten liegende Beschwerden behauptetet, muss dem Versicherer die Beauftragung entsprechender Fachgutachter möglich sein.

Weiß dieser nichts von den insoweit behaupteten weiteren Dauerschäden, kann er sich mit Recht auf die Versäumung der Frist zur ärztlichen Feststellung der Invalidität berufen (vgl.OLG Köln Urteil vom 24.04.2012, Az.: 5 U 28/06).

 

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