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Zurückweisung einer Kündigungserklärung ist in der Regel nach mehr als einer Woche nicht mehr unverzüglich

Die Zurückweisung einer Kündigungserklärung (hier: gegenüber einem minderjährigen Auszubildenden) ist ohne das Vorliegen besonderer Umstände des Einzelfalls nicht mehr unverzüglich im Sinne des § 174 S. 1 BGB, wenn sie später als eine Woche nach der tatsächlichen Kenntnis des Empfängers von der Kündigung und der fehlenden Vorlegung der Vollmachtsurkunde stattfindet. Die Frist beginnt mit der tatsächlichen Kenntnis der Empfängers von der Kündigung und der fehlenden Vorlegung der Vollmachtsurkunde. Eine Zeitspanne von einer Woche ist unter normalen Umständen ausreichend, um die Entscheidung über die Zurückweisung nach § 174 BGB zu treffen (vgl. BAG, Urteil vom 08.12.2011 (6 AZR 354/10) – Jurion-ID: 4K3001088).

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