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10.000 Schmerzensgeld für Beschwerden und Nervenläsionen aufgrund fehlerhafter Krankenhausbehandlung (OLG Köln, 23.04.2012, 5 U 144/08) – mal wieder was zum Fehler in der Befunderhebung

Ein Patient kann Schmerzensgeld verlangen, wenn er in einem Krankenhaus nach einem Unfallereignis fehlerhaft behandelt worden ist und diese fehlerhafte Behandlung für die beim Patienten bis zur Operation bestehenden und aufgetretenen Beschwerden sowie die bei diesem Eingriff entstandenen Nervenläsionen wenigstens mit ursächlich war. Die fehlerhafte Unterlassung der medizinisch gebotenen Befunderhebung führt zwar grundsätzlich zu einer Umkehr der dem Patienten obliegenden Beweislast hinsichtlich der Kausalität des Behandlungsfehlers für den eingetretenen Schaden, wenn sich bei der gebotenen Befunderhebung mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ein reaktionspflichtiges positives Ergebnis gezeigt hätte und sich die jedenfalls nicht gezielte Reaktion hierauf als grob fehlerhaft darstellt. Dies gilt jedoch nicht, wenn jeglicher haftungsbegründende Ursachenzusammenhang äußerst unwahrscheinlich ist, was von dem Krankenhausträger zu beweisen ist (vgl. OLG Köln, 23.04.2012, 5 U 144/08).

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